Die Sterne
begleiten uns...
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Sonja Grandjean
 
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Ereignisse, die mich zu den Sternen führten


Ich gehe in Pension

Heute ist der erste Juni 1992. Mein Büro ist aufgeräumt. Die Akten wurden abgeholt. Kollegen der Mutterfirma werden sie weiter bearbeiten. So wurde es beschlossen, ich wusste es seit langem.

Früher als gewöhnlich zu Hause angelangt, kam mir Dojan, unser Berner Sennenhund, etwas verschlafen entgegen. 'Weshalb kommst du schon?' – schien er zu fragen. Ich flüsterte ihm ins Ohr, dass ich ab heute immer bei ihm bleiben werde.

Schon seit langer Zeit hätte ich gerne die russische Sprache erlernt. Eva war bereit mir Stunden zu geben. Es war ein sehr lieber Mensch, naturverbunden, ein echtes Vergnügen mit ihr zu arbeiten. In ihrem Garten kam mir ihr Drahthaardackel entgegen. Er machte Sprünge, verschwand in seinem selbstgegrabenen Tunnel und kam auf der andern Seite wieder ans Tageslicht. Er schaute mich an als wollte er sagen – 'spring mir doch nach, oder spielst du nicht gerne?
 

Herr F und sein Pendel

Man sagte uns, dass Herr F mit seinem Pendel feststellen könne ob in einem Haus Erdstrahlen, Wasseradern oder sonstige unerwünschte Ausstrahlungen vorhanden seien. Nach einer sorgfältigen Prüfung, legte Herr F an gewissen Stellen Eisenstäbe hinter Staubleisten, Kupferstäbe über einige Fensterrahmen. Für uns war es eine interessante Erfahrung, trotzdem regten sich in mir Zweifel.

Herr F war ein liebenswürdiger Mensch. Er hatte dunkle, wunderschöne Augen. Er sprach oft über die Jahre, die er in Afrika verbracht hatte, auch über seine Erfahrung mit dem Pendel. Das hatte uns sehr beeindruckt, doch wurde ich ein Gefühl des Unbehagens nicht mehr los. Meiner inneren Stimme wollte ich nicht zuhören.

Gérard hatte aus seinen Expeditionsreisen in Ostasien ethnographische Gegenstände mitgebracht. Viele davon waren für Kenner wertvoll. Ich konnte mich dafür nicht begeistern.

Je mehr Pendelgeschichten ich hörte, je stärker empfand ich ein Gefühl der Unsicherheit. Wenn ich allein war schien es mir manchmal beobachtet zu werden. Das hatte sich alles zugespitzt. Es gab praktisch keinen Tag, an dem ich nicht eine undefinierbare Angst empfand. Gérard ging es nicht viel besser. Wir fühlten uns mehr und mehr verunsichert.
 

Das Geräusch in meinem Kopf

Nach einiger Zeit empfand ich ein Geräusch im Kopf, das mich sehr beunruhigte. Ich suchte einen Arzt auf, denn ich war überzeugt, dass es dafür ein Medikament geben musste. Ich stellte jedoch fest, dass man mir aus medizinischer Sicht nicht helfen konnte.

Wir suchten einen Kapuziner Pater auf. Er wollte uns in uneigennütziger Weise helfen – doch das Geräusch blieb. Er schlug vor, uns von den ethnographischen Gegenständen zu trennen, da diese vielleicht mit negativen Schwingungen belastet waren. Mit schwerem Herzen konnte sich Gérard dazu entschliessen – das Geräusch war jedoch immer noch da.
 

Abschied von Eva

Meine russisch Lehrerin wurde inzwischen krank. Ich hoffte, sie würde die schwere Operation, die ihr bevorstand, etwas aufschieben. Doch sie war dazu fest entschlossen. Eva wollte wieder gesund werden. Obwohl sie die Nebenwirkungen der Medikamente heftig zu spüren bekam, liess sie sich nicht entmutigen.

Bewundernswert, dachte ich oft. Doch langsam kamen in ihrem Herzen Zweifel auf.

Ich hatte das Privileg, Eva bis zu ihrem Übergang auf eine andere Ebene zu begleiten. Sie wollte von diesem Weg nicht sprechen, sie wollte ihn alleine gehen. Eva hatte sich nie beklagt, sie wurde nur stiller, immer stiller.
 

Gibt es eine Lösung?

Ich hatte über viele Monate hinweg alles mögliche versucht, um das Geräusch aus meinem Kopf wegzubringen – doch vergebens. Eines Tages hörte ich eine leise Stimme in mir – 'du musst beten!' Ich hörte nochmals aufmerksam hin. 'Ja, beten sollst du!' Wie soll ich beten, zu wem soll ich beten? Darauf erhielt ich keine Antwort.

Das Gefühl der Angst verstärkte sich zusehends. Ich nahm mit andern Heilern Verbindung auf, jedoch ohne Erfolg. Ich versuchte zu beten, doch fand ich die erhoffte Ruhe nicht. Es schien, als ob ich den Boden unter den Füssen verlieren würde. Bekannte zogen sich diskret zurück. Ich konnte sie verstehen.
 

Ariane

Eines Tages tat sich eine Türe auf. Ariane ist Krankenschwester. Viele Jahre hatte sie in Spitälern gearbeitet. Jetzt pflegt sie die Leute in einer andern Art, bei sich zu Hause.

Ihr natürliches Feingefühl erlaubt ihr, durch Resonanz, Energie-Blockaden zu spüren. Dann lässt sie sich in einer intensiven Vibrations-Strömung mitreissen, was sich auf die Person auswirkt, die sie behandelt.

Ariane versucht auch uns bewusst zu machen, dass alle Menschen Heilkraft besitzen.

Ariane ist einmalig! Sie macht keine langen Geschichten, sie sagt was sie denkt. Sie nimmt sich die notwendige Zeit, auch wenn die Behandlung manchmal bis abends spät dauert. Sie hat ein unverrückbares Ziel vor Augen – uns auf dem Weg des Lebens zu helfen. Ein Weg, der auf die Bedürfnisse jedes Einzelnen abgestimmt ist. Sie lässt uns nicht allein, sie begleitet uns, sie stützt uns, damit wir 'die Mitte' finden.
 

Michael – ein Leuchtwesen aus den Sternen

Ariane lehrte mich andere Dimensionen erkennen. Sie wird in ihrer Aufgabe durch Michael – ein Leuchtwesen aus den Sternen – geleitet und unterstützt. Anfangs dachte ich, dass der Kontakt mit Michael wie eine fein geistige Medizin wirken werde. Ich merkte jedoch bald, dass die Sterne unsere Arbeit nicht tun. Sie regen unsern Mut und unser Vertrauen an.

Michael versucht unsere Augen für die Innenwelt zu öffnen, da wo wir Kraft schöpfen, wo wir unsere leise Stimme hören, wenn wir bereit sind, den Lärm des Alltags einzudämmen. Michael macht uns auf die Grundgesetze des Lebens aufmerksam, die für alle Menschen gültig sind.
 

Vieles musste geklärt werden

Es ist nicht Arianes Ziel, Krankheits-Symptome aus der Welt zu schaffen. Es geht ihr darum, in Zusammenarbeit mit Michael, Heilung anzustreben, oder Erleichterung während einer Prüfung zu erlangen.

Es wurde mir bewusst, dass ich an mir arbeiten musste. Festgefahrene Ideen fallen lassen, Angstgefühle verarbeiten, in jeder Beziehung mein Vertrauen stärken. Ich habe auch gelernt, dass Krankheit und Leid keine Strafen sind, dass sie uns jedoch auf etwas aufmerksam machen wollen. Wenn wir bereit sind, der inneren Stimme zuzuhören gelingt es uns vielleicht, den Grund des Geschehens zu erforschen.

Diese Erfahrung hat mich gelehrt, dass niemand ausser mir für die Gefühle der Angst verantwortlich war. Die schlechten Vibrationen, die teilweise schwer zu ertragen waren, hatte ich selbst herbeigezogen oder aufgebaut. Dass sie in meiner Welt existierten war kein Zweifel, doch je mehr ich von aussen Hilfe erwartete, je weniger konnte ich Heilung finden. Ich hatte auch die Macht der Gedanken kennen gelernt.

Durch Ariane erhielten wir aus den Sternen weitere Botschaften, die Licht in unser Haus brachten. Langsam zogen sich die Schatten zurück. Wir begannen zu verstehen.
 

Begegnung mit Michael

Michael fragte eines Tages durch Ariane – 'möchtest du mit uns bummeln gehen?' Mit Hilfe von Ariane hörte ich anfangs November 1998 in mir eine Stimme, die sagte 'Bist du bereit? Wir sind da.' Gleichzeitig sah ich eine grosse Person, die einem kleinen Mädchen die Hand gibt. Das war der Anfang der Begegnungen.

Die Verbindung zu Michael hat nichts Mysteriöses an sich. Er empfängt uns in einfacher Weise. Für die Begegnungen konzentriere ich mich kurz, dann sage oder schreibe ich was ich sehe und höre.

Michael spricht zu uns mit Beharrlichkeit, jedoch mit Humor, mit viel Verständnis und mit einem unendlich stark ausgeprägten Gefühl der Liebe.

 

Nach einiger Zeit habe ich mich entschlossen, die Begegnungen für Alle, die sich dafür interessieren, zu veröffentlichen